Blog2022-01-05T01:03:18+01:00

11. Türchen: Leben ohne Auto – ein Erfahrungsbericht

Conni schreibt heute von ihren Erfahrungen in einem Leben ohne eigenes Auto. Wer in Erlangen wohnt, hat wirklich gute Voraussetzungen, auch ohne Auto sehr gut auszukommen – wir wollen euch dazu ermutigen!

Ein Leben ohne Auto? Das konnte ich mir am Anfang auch nicht vorstellen. Aber ich musste diese Entscheidung nicht treffen, meine Eltern trafen sie, als ich noch Zuhause wohnte. Sie haben das gemacht, weil wir als (siebenköpfige) Familie eh schon immer viel mit dem Fahrrad gefahren sind, und weil sich das alte Auto für die wenigen Fahrten mit all den Kosten nicht gerechnet hat. Es hat erstaunlicherweise ganz gut funktioniert. Der alte Fahrradanhänger wurde wieder ausgegraben und es war nicht immer bequem, aber irgendwie haben wir uns durchgeschlagen. Für Notfälle konnten wir auch mal die Großeltern (die immer gerne geholfen haben) nach einem Auto fragen.

Heute haben mein Mann und ich auch kein Auto. Dabei handeln wir nicht nur aus Umweltschutz-Gründen, unser weniges Studenteneinkommen wollen wir einfach nicht für diesen Luxus ausgeben. Ich finde das praktisch, man tut etwas für die Umwelt, für seinen Geldbeutel und man hat ein kostenloses kleines tägliches Workout. Wie cool :-) Natürlich ist es nicht immer einfach, und oft müssen wir uns gegenseitig motivieren. Gerade bei diesem Schmuddelwetter ist es manchmal schon hart Fahrrad zu fahren. Ein gutes Rad, passende Regenkleidung, Fahrradtaschen, gute Pumpe und Werkzeug gehören für uns zu der notwendigen Ausrüstung. Und wenn es mal gar nicht geht, gibt es immer noch Alternativen wie Bus und Bahn! Und für die, die sich im Notfall kein Auto von den Großeltern ausleihen können, habe ich hier noch einen Tipp: Schaut mal beim Erlanger CarSharing Verein vorbei!

[Conni]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 11th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

10. Türchen: Pumpipumpe – Ich hab zu Weihnachten was bekommen, was du nicht hast…

Wer im Blog immer mitliest, erinnert sich vielleicht, dass wir euch dieses Jahr schon einmal von „Pumpipumpe“ erzählt haben. Heute legt Andi euch das Netzwerk noch einmal ans Herz <3.

…und würde es gerne mit dir teilen: meine zweite Kabeltrommel, mein neuer Akkuschrauber oder meinen Gasgrill. Der Verein PUMPIPUMPE aus der Schweiz hat vor Jahren Sticker entworfen, die man an seinen Briefkasten kleben kann. Damit die Nachbarn wissen, was sie sich bei uns holen können. 20.000 Menschen in der Schweiz und Deutschland haben sich die Sticker von Pumpipumpe schon an ihre Briefkästen geklebt.

Weder Lisa noch die anderen Mitglieder von Pumpipumpe haben mit so viel Resonanz auf ihre Aktion gerechnet. Und inzwischen gibt es das Ganze auch als Online-Version. In Erlangen gibt es insgesamt schon über 10 Mitglieder und die Zahl wächst. Also falls Du zu Weihnachten doch keine Bohrmaschine bekommst, weißt Du jetzt, wo du eine leihen kannst.

[Andi]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 10th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

9. Türchen: Nachhaltiger Lieblingsladen: „Dodal Regional“ in der Heuwaagstraße // Was bedeuten eigentlich diese Siegel?!

In unserer Nachbarschaft (in der Heuwaagstraße, eine Gehminute vom Schlossplatz entfernt) findet man das kleine Lädchen „Dodal Regional“, das ich sehr mag. Das Sortiment ist ausschließlich von Produzenten aus der Region, sie haben viele Demeter*-Erzeugnisse, und großartige Produkte sowohl für den täglichen Bedarf als auch für besondere Gelegenheiten. Besonders mag ich, dass man mit dem Fahrrad bis vor die Türe fahren kann und es nicht abschließen muss, Molkereiprodukte in Gläsern erhält, dass man immer so freundlich begrüßt wird und im Herbst den besten Federweißen bekommt, den ich kenne. Am häufigsten kaufe ich im Dodal Regional Eier (die man aus Demeter-Haltung und einzeln bekommt), Backwaren und Geschenke.

Die Besitzer vom Dodal Regional schreiben: „Aus Überzeugung beziehen wir unsere Produkte ausschließlich von ausgesuchten Landwirten/Erzeugern aus der Region. Dies garantiert uns hervorragende Qualität und gibt uns die Möglichkeit, unsere Landwirte/Erzeuger zu unterstützen und deren Zukunft zu sichern.“

Es lohnt sich sehr, neben den größeren (Bio-)Märkten auch kleine Läden zu unterstützen, die oftmals nochmal ein anderes, regionaleres Sortiment bieten, sich weniger Werbung leisten können und darauf angewiesen sind, dass Menschen diese Läden wertschätzen. Also falls ihr das nächste Mal in der Innenstadt seid, dann stattet dem Dodal Regional doch einen Besuch ab. Und Dreikönig. Und Eva’s Apfel. Und…

*Falls ihr euch fragt, was „Demeter“ eigentlich ist oder überhaupt diese ganzen Siegel bedeuten, kann ich euch als Einstieg diese Übersicht sehr empfehlen.

[Jasmin]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

 

Von |Dezember 9th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

8. Türchen: Foodsharing

Heute gibt euch Salomé einige Gedanken zum Thema Foodsharing weiter. Was das ist? Das verrät euch ihr Text :-)

Darüber, dass in Deutschland viel zu viele Lebensmittel in der Tonne landen, hört man in letzter Zeit ja recht viel. Mittlerweile gibt es sogar eine Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zu dem Thema. Unter dem Motto „Zu gut für die Tonne“ gibt es Informationen über Ursachen von Lebensmittelverschwendung und Tipps zur Verbesserung.

Als Privathaushalt bekommt man das Problem mit etwas gutem Willen recht schnell in den Griff. Aber was ist mit den Massen an Lebensmitteln, die in Supermärkten, Bäckereien und in der Gastronomie jeden Tag als „unverkäuflich“ entsorgt werden müssen?

Auch hier ist das Thema angekommen und es tut sich was. Heute wollen wir euch das Freiwilligen-Netzwerk Foodsharing vorstellen und euch berichten, welche Möglichkeiten zum aktiven Lebensmittelretten es in Erlangen gibt.

Foodsharing startete vor ein paar Jahren als Internetplattform, die Privatpersonen die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel online zu stellen, einen Abnehmer dafür zu finden und sie somit vor dem Wegwerfen zu bewahren.

Um das Problem im größeren Stil anzugehen, bildeten sich in vielen Städten Freiwilligengruppen, die Kooperationen mit Betrieben starteten. Eine Kooperation besteht darin, dass eine Vereinbarung getroffen wird, wie oft und in welchem Umfang Lebensmittel vom Betrieb abgeholt werden können. Das kann einmal in der Woche sein oder auch jeden Abend nach Ladenschluss, je nachdem wie häufig ein Betrieb Ware aussortieren muss.

Auch in Erlangen gibt es eine Foodsharing-Gruppe, die mit einigen Betrieben erfolgreich kooperiert und so schon jede Menge Lebensmittel gerettet hat. Als „Foodsaver“ bringt man das Gerettete nach der Abholung möglichst schnell wieder unter die Leute. Die Menge der abgeholten Lebensmittel fällt ganz unterschiedlich aus. Manchmal genügt es, sie im Bekanntenkreis zu verteilen. Oft fallen aber wahre Berge an Nahrungsmitteln an.

Dafür gibt es dann die sogenannten Fair-Teiler. Das ist ein Regal/Kühlschrank, der an einem öffentlich zugänglichen Platz aufgestellt ist. Dorthin bringen die Foodsaver ihre Beute, sodass sich jeder frei daran bedienen kann. In Erlangen gibt es zwei Fair-Teiler. Einer steht im Kulturzentrum in Bruck, ein anderer in der Volkshochschule im Zentrum. Die genauen Adressen findet ihr hier.

Falls ihr jetzt neugierig geworden seid, mehr wissen wollt oder sogar selbst Foodsaver werden möchtet, empfehlen wir euch mal beim monatlichen Foodsharing-Aktiventreffen oder auch beim Foodsharing-Dinner vorbeizuschauen. Diese „Schnippelparty“ findet im Lesecafé in der Altstadtmarktpassage statt. Sowohl privat Übriggebliebenes, als auch von Foodsavern Gesammeltes, wird dort gemeinsam zu veganen Köstlichkeiten verkocht. Eine super Gelegenheit um neue Leute kennenzulernen, sich auszutauschen und mal in die Foodsharing-Szene reinzuschnuppern.

Um Mitglied des Foodsaver-Teams zu werden, muss man hier ein Quiz absolvieren.

Alle Termin für Foodsharing-Aktiventreffen und Foodsharingdinner findet ihr hier: http://erlangen-im-wandel.de/calendar/

Und falls ihr du hierher gelesen habt, ist das jetzt deine Chance, einen faires Weihnachtsgeschenk zu gewinnen, das wir dir gerne schenken würden! Voraussetzung ist, dass du es dir bei uns in Erlangen auf dem Weihnachtsmarkt (vom 16.-18.12. stehen wir da am Ehrenamtsstand) abholen kannst oder jemanden vorbeischickst. Schicke einfach eine Mail an vorschlaege

[ät]fairlangen.org . Der Gewinner wird dann benachrichtigt. Mitarbeiter von Fairlangen und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgenommen… ;)

[Salomé]

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 8th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

7. Türchen: Lieblingsschokolade (nicht nur) im Advent:

Andi stellt euch heute seine (übrigens auch meine ;-D ) Lieblingsschokolade vor.

Warum mag ich „die gute Schokolade„?
– Weil ich gerne Schokolade esse, aber bei der Produktion jeder herkömmlichen Tafel 300g schädliches CO2 entstehen.
– Weil die Bauern, die die Kakaobohnen anbauen, oft nicht gerecht für ihre Arbeit bezahlt werden.
– Weil ihre Kinder bei der Ernte helfen müssen, statt zur Schule zu gehen.

Bei der guten Schokolade werden die Bauern nach Fairtrade-Standards bezahlt und bauen zusätzlich Edelhölzer an. Später durch den Verkauf der Hölzer wird das Einkommen der Familien weiter verbessert und durch den nachhaltigen Anbau der Hölzer werden außerdem die CO2-Emissionen kompensiert, die bei der Produktion der Schokolade entstehen.  Also rundum eine tolle Sache. Aber es kommt noch besser. Plant-for-the-planet, die Organisation hinter der „Guten Schokolade“ pflanzt für drei (dm) bzw. fünf (z.B. Kaufland, REWE, Edeka) verkaufte Tafeln einen Baum. Das geht dadurch, dass Hersteller und Handel auf ihre Gewinne verzichten! Und wo gibt’s die nachhaltigste Schokolade der Welt: z.B. bei Kaufland, REWE oder dm.

Also gleich los, 3 Tafeln bei dm kaufen, zu Weihnachten verschenken und damit das Klima schützen bzw. einen weiteren Baum pflanzen. Mehr als 14.000.000.000 Bäume sind bereits gepflanzt…

 

[Andi]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 7th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

06. Türchen: Faire Lieblingsnascherei: Tartufis

Ich freue mich sehr, dass Julie – die ihr gestern schon ein bisschen kennengelernt habt – euch heute ausgerechnet die Tartufis (die kann man natürlich im Dritte Welt Laden kaufen und auch noch heute bei uns am Weihnachtsmarktstand!) vorstellt. Letztes Jahr nämlich schlich ich auf dem Weihnachtsmarkt drei Tage lang um diese soo leckere Schokoladentrüffel herum und bekam sie schließlich dann zu Weihnachten geschenkt. Sie haben leider nicht bis Silvester überlebt, ich kann sie uneingeschränkt empfehlen, für euch selbst oder als Geschenk!

Mein Faires Lieblingsprodukt – zum Dahinschmelzen …

Tartufi Edelbitter, handgemachte Schokoladentrüffel, einzeln verpackt, 125g – nach italienischer Rezeptur

Dadurch dass sie einzeln verpackt sind, kann man die Tartufi auch einzeln verschenken und muss nicht immer gleich alle auf einmal aufessen!

Besonders lecker: ein starker Espresso (natürlich fair!) und ein Tartufi – fast wie Urlaub in Italien

Diese ultraleckeren Schokoladentrüffel werden in Italien von der 1997 gegründeten Sozialkoperative Libero Mondo („Freie Welt“) hergestellt.

Die Kooperative Libero Mondo konzentriert sich auf benachteiligte Kleinproduzenten und legt größten Wert auf eine durchgängige faire Handelskette. Diese schließt bewusst die Verarbeitung und Verpackung fair gehandelter Produkte hier in Europa nach sozialen Gesichtspunkten mit ein.

Sie betreibt in der Kleinstadt Bra, im südlichen Piemont, eigene integrierte Werkstätten, in denen die Ausgangsprodukte von etwa 100 Überseepartnern des Fairen Handels und lokale Produkte von befreundeten regionalen Genossenschaften verarbeitet werden. Ein Großteil der gut 25 Mitarbeiter, die hier in aufwändiger Handarbeit aus fair gehandelten Zutaten köstliche Spezialitäten des Piemonts herstellen, haben aufgrund körperlicher und anderer Beeinträchtigungen auf dem so genannten ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance.

Die fair gehandelten Zutaten (Anteil: 59%) stammen aus Ecuador (Kakao und Zucker), Paraguay (Zucker) und Tansania (Vanilleschoten)

 

[Julie]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

 

Von |Dezember 6th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

5. Türchen: Der selbst geschlagene Tannenbaum – nachhaltige Christbäume

Andi berichtet heute, wo man in Erlangen an nachhaltige Christbäume kommt, die sogar selbst „geerntet“ werden können.

Wenn Du Deinen Weihnachtsbaum schon immer mal selber schlagen wolltest, dann hast Du an zwei Adventssonntagen bzw. kurz vor Weihnachten Gelegenheit dazu. Bei Familie Häfner in der Haundorfer Str. 40 in Erlangen-Häusling kannst Du Dir Deinen Christbaum aussuchen und heraussägen. Jeweils am Sonntag den 13. Dezember und am Sonntag den 20. Dezember von 11 – 16 Uhr und außerdem vom 21. – 23. Dezember nachmittags von 13 – 16 Uhr.

Falls Dir das doch zu viel Arbeit ist, kannst Du ab dem 10.Dezember auch bereits geschlagene Bäume absolut frisch, denn die Ernte der Christbäume erfolgt erst nach dem 15. November, abholen. Dadurch duften die Bäume ganz besonders frisch und behalten lange ihre Nadeln. Und ökologischer ist das Ganze auch durch kurze Wege, denn diese Christbäume stammen ausschließlich aus Häusling. Sie werden also nicht über weite Strecken durch halb Europa transportiert.

 

[Andi]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 5th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

4. Türchen: Fair gehandelte Produkte im Supermarkt

Inzwischen haben viele Supermärkte eine große Auswahl an fairen Produkten. Nur ist es in den riesigen Geschäften manchmal schwierig, sie zu finden. Deswegen haben wir von fairlangen gedacht, dass wir Karten von den Supermärkten erstellen, wo genau gezeigt wird, was es für faire Produkte gibt und wo sie im Laden zu finden sind.

Angefangen haben wir mit dem Kaufland in der Innenstadt in der Altstadtmarktpassage. Wir haben nur die Fairtrade-Produkte (welche in den meisten Fällen auch bio sind) gekennzeichnet – Bio-Produkte hat das Kaufland natürlich auch sehr viele, aber da es inzwischen fast alle konventionellen Produkte auch in der Bio-Variante gibt, wären es zu viele, um alle zu kennzeichnen. Praktisch ist im Kaufland, dass alle Bio- und Fairtradeprodukte ein grünes Preisetikett haben, man kann also einfach die Preisschilder anschauen und erkennt direkt, welche Sachen bio und/oder fair sind.

Ihr findet die Karten hier. Das PDF vom Kaufland Altstadtmarktpassage ist direkt unter diesem Link einsehbar.

Jedes Fairtradeprodukt ist im PDF mit einem fairlangen-Apfel gekennzeichnet, und in dem Kommentar (einfach mit der Maus darauf fahren*) findest du weitere Infos darüber. Und falls du weitere Produkte kennst, die wir übersehen haben, sag uns einfach Bescheid! :o)

Je mehr Menschen auch beim Einkauf im Supermarkt den fairen Produkten den Vorzug geben, desto stärker ist das Signal an die jeweiligen Unternehmen, mehr davon ins Sortiment zu nehmen.

Viel Spaß beim Einkaufen :-)

*je nach Browser kann es sein, dass du das PDF zuerst herunterladen/speichern musst. Schreib uns bitte, falls etwas nicht funktioniert

 

[Matthew und Jasmin]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 4th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

3. Türchen: Was ist fairlangen?

Heute erzählt euch Matthew ein bisschen darüber, was „Fairlangen“ eigentlich ist :-)

Du wolltest immer wissen, wer hinter fairlangen steht und wieso wir das Ganze machen? Wir verraten es gerne:

Wer sind wir?

Wir, eine Gruppe von Christen aus der ELIA Gemeinde in Erlangen, wollen uns für die Linderung der Armut und für soziale Gerechtigkeit in der Welt einsetzen, weil wir dies auch als Auftrag der Bibel verstehen.

Die Idee zu fairlangen.org entwickelte sich im Rahmen eines Kurses zum Thema Armut und soziale Gerechtigkeit der Micha-Initiative, den wir Anfang 2009 in unserer Gemeinde durchgeführt haben.

Dabei entstand der Wunsch, Menschen für die gegenwärtige Weltsituation, für die Armutsproblematik und für die Bewahrung der Schöpfung zu sensibilisieren und uns gegenseitig und Leute in Erlangen und Umgebung zu motivieren, den eigenen Lebensstil so zu verändern, dass er nachhaltiger und gerechter wird.

Das sind unsere Ziele:

  • Wir wollen uns für soziale Gerechtigkeit in der Welt einsetzen, vor allem für benachteiligte Menschen in armen Ländern (aber auch in Deutschland).
  • Wir wollen uns für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt engagieren.
  • Wir wollen uns und alle Leute im Großraum Erlangen motivieren, bei den genannten Zielen mitzumachen.  Dabei sollen praktische Vorschläge helfen, einen nachhaltigen und fairen Lebensstil zu entwickeln.

Warum machen wir das?

Wir haben beschlossen, diese Webseite zu gestalten, um Leute in und um Erlangen dazu anzuregen, den eigenen Lebensstil zu verändern und fairer und nachhaltiger zu leben.

Zwei Gründe bewegen uns:

  • Christliche Überzeugung
    Die Bibel sagt ganz klar, dass diejenigen, die mehr haben, den Armen helfen sollen. Wenn du diesen Satz liest, gehörst du sehr wahrscheinlich zu den Reichen in der Welt, denn du kannst lesen und du hast einen Computer (oder zumindest einen Zugang dazu). Hier findest du mehr zur biblischen Sicht der Armut und wie wir als Christen damit umgehen sollen.

 

Was tun wir?

Viele Leute sind auf der Suche nach einem alternativen Lebensstil und möchten mehr als nur Fairtrade-Kaffee kaufen. Daher soll dir diese Website Ideen und Anstöße geben, wie du deine Konsum- und Lebensgewohnheiten ändern kannst:

  • leben – Wie gehst du mit dir selbst, anderen und natürlichen Ressourcen um?
  • einkaufen – Wo findest du fair gehandelte oder regionale Produkte?
  • mobil sein – Wie kannst du mit minimalem CO2-Ausstoss mobil sein?
  • aktiv sein – Wo kannst du dich in der Stadt engagieren?

 

Bringt es eigentlich was?

Wir sind uns bewusst, dass Armut in der Welt ein äußerst komplexes Problem ist und dass es zu vielen unserer Vorschläge kritische Meinungen gibt. Man kann darüber diskutieren, was besser ist: fair-trade kaufen oder lieber bio oder regionale Produkte?

Unter FAQs (häufig gestellte Fragen) haben wir versucht auf Fragen und kritische Argumente einzugehen.

Auf die größte Kritik – nämlich bringt das alles was? – findet ihr hier eine gute Antwort – Gelingt das überhaupt?

[Matthew]

 

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Von |Dezember 3rd, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

2. Türchen: Heidesand-Plätzchen – Lieblingskekse meiner Familie

Christiane gibt euch heute ein Familienrezept weiter – ein Geheimtipp :-)

Fair gehandelte Gewürze in Hülle und Fülle bekommt ihr übrigens im Dritte Welt Laden. Aber auch die Supermärkte haben inzwischen einige Faire Produkte im Angebot – dazu morgen mehr!

 

Ihr braucht:

250g BioButter

80g BioRohrohrzucker aus Fairem Handel

1 Päckchen BioVanillezucker aus Fairem Handel

125g geschälte gemahlene Mandeln, selbst geschnappt und gemahlen sind sie am aromatischsten

400g Weizen 550er oder Dinkelmehl 630er

Nach dem Backen:

1 BioVanilleschote aus Fairem Handel

3 Eßl Rohrohrzucker aus Fairem Handel

 

Und so geht es:

Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und kurz köcheln. Danach die Butter wieder erkalten lassen. Nur so wird der Heidesand besonders schön mürbe. Ich mache das meistens am Abend vor meinem Backtag.

Nun das erkaltete Fett mit Zucker und Vanillezucker cremig aufschlagen. Gemahlene Mandeln und Mehl vermischen und unter die Masse kneten. Teig zu daumendicken Rollen formen. In Folie gewickelt ca. eine Stunde kühlen.

Die Teigrollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein Backblech mit Backpapier setzten und 20min backen. Die 3 EßlöffelRohrohrzucker mit dem ausgekratzen Vanillemark mischen. Die noch heißen Plätzchen darin wenden und auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Euch allen eine gesegnete Adventszeit!

 

[Christiane]

 

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Von |Dezember 2nd, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

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