Blog2022-01-05T01:03:18+01:00

21. Türchen: Weihnachtsgeschenke checken und dabei gesund schlemmen: Die Codecheck-App

Andi erzählt heute von einer kostenlosen App, die sich wirklich für alle Lebensbereiche eignet: Codecheck (gibt es auch als Homepage).

Die Codecheck-App ist sicherlich eine der sinnvollsten Apps, um u.a. die klassischen Weihnachtsgeschenke wie Deos oder Duschgels auf Schadstoffe zu checken. Die App erkennt mittels STRICHCODE-SCAN, welche schädlichen bzw. nicht empfehlenswerten Substanzen in allen wichtigen Produkten des täglichen Bedarfs enthalten sind. Von der ZAHNPASTA am Morgen, dem SNACK zwischendurch, über das KINDERSPIELZEUG und das WERKZEUG im Keller  bis zum Brotaufstrich am Abend. Gleichzeitig schlägt die App ALTERNATIVPRODUKTE vor, die frei von den genannten Stoffen sind bzw. bessere Alternativen darstellen. Wer kein Smartphone besitzt, kann die Produkte auch auf der Website von CODECHECK suchen und dort überprüfen.

[Andi]

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 21st, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

20. Türchen: Günstig fair kleiden, geht das? // Lieblingsladen: Vintys

Wenn wir mit Fairlangen irgendwo sind, werden wir manches Mal gefragt: „Wie soll ich denn faire Kleidung kaufen, wo ich doch Student bin (oder in einer anderen Lebensphase, wo das Geld nicht unbedingt in Strömen fließt)? Das kann ich mir doch gar nicht leisten, mir Hosen für 90 Euro und mehr zu kaufen.“ Das ist ein berechtigter Gedankengang. Obwohl faire Kleidung oftmals günstiger ist, als gedacht (schaut doch mal im Dreikönig vorbei…), liegen die Preise sicherlich über dem durchschnittlichen Shirt von h&m. Wie ist es also möglich, sich trotz schmalerem Geldbeutel fair und nachhaltig zu kleiden?

– eigenen Konsum reflektieren: Was brauche ich wirklich? àevtl. die Anzahl der Stücke im Kleiderschrank reduzieren und (fairtrade-)Kleidungsstücke kaufen, die mir wirklich gefallen, eine gute Qualität haben, zeitlos sind, sich gut kombinieren lassen und vielleicht sogar mit Reparaturservice daherkommen, wie bei Crämer in Erlangen. Obwohl ich mich zu Schulzeiten nicht fair eingekleidet habe, habe ich damals deutlich mehr Geld für Kleidung ausgegeben als jetzt!

– die eigenen Preisvorstellungen relativieren: Der Preis für faire Kleidung ist kein zu hoher Preis, sondern schlicht der angemessene Preis. Ebenso sind die Preise in „Klamotten-Discountern“ nicht die Normalpreise, sondern eigentlich unrealistische Schleuderpreise, die nur durch eine Handelskette auf Kosten von Mensch und Umwelt zustande kommen.

– Kleidung secondhand erwerben. Entweder ihr habt Glück und eine Verwandtschaft/Freundeskreis, die euch Sachen weiterschenken oder mit euch tauschen, oder ihr kauft Kleidung secondhand. Das geht z.B. bei Onlineportalen wie z.B. Ebay oder Kleiderkreisel, und hier in Erlangen sind wir aber auch in der glücklichen Lage, gleich mehrere Secondhandläden vor Ort zu haben. Einen wirklich sehr empfehlenswerten SHL stellt euch heute Sabrina vor:

Entspannte Musik, leichter Kaffeeduft, ein freundliches „Hallo“ wenn man den Laden betritt.

Heute möchte ich euch einen meiner Lieblingsläden in Erlangen vorstellen. Er vereint viele Dinge, die ich mag und die mir wichtig sind: Kaffee, Klamotten, Fairness und Stil!
Jedesmal, wenn ich durch die Innenstadt schlendere, muss ich ihn einfach betreten!

Ich rede vom Vintys in der Friedrichstraße 25.
Dieser Second-Hand-Laden arbeitet nach einem ganz besonderen Konzept.

Überall in Bayern stehen Container, in die Menschen ihre alten, aber guten Klamotten werfen können. (Auch in Erlangen hab ich schon einen entdeckt!)
Diese werden dann auf den mittlerweile sechs Shops verteilt und wir können sie dann dort bewundern und kaufen.

Das Besondere ist aber: Die Einnahmen aus den Läden fließen in Projekte, der „Initiative der Aktion Hoffnung“. Und damit kann ich beim Klamottenkauf zweimal etwas Gutes tun: Nachhaltiges Einkaufen von Second-Hand-Klamotten und das Unterstützen von super Projekten überall auf der Welt. Mehr Infos findest du im Laden oder im Internet. Und nicht zu vergessen schont dieser Einkauf auch meinen Geldbeutel. :-)

Der Erlanger Vintysladen tut aber noch mehr. Er hat ein superschickes Programm zusammengestellt, bei dem man nicht nur saisonale Mode einkaufen kann, sondern auch Workshops um alte Klamotten aufzuhübschen und vieles mehr.

Ich kann es euch also nur empfehlen, wenn ihr noch nie dort wart!!

Und für alle, die bei den niedrigen Temperaturen gar nicht vor die Tür wollen: Hier geht’s zum Onlineshop.

[Sabrina]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 20th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

19. Türchen: Wir verraten euch ein Geheimnis…

… wir geben euch nämlich eines unserer Backmischungs-Rezepte vom Weihnachtsmarkt weiter!

Dieses Jahr hatten wir 6 verschiedene Backmischungen, sehr beliebt waren die Walnussbrownies. Falls ihr sie nachbacken wollt, ist dies das Rezept:

Ihr vermischt miteinander:

50 g Kakao (Backkakao)

50 g Rohrohrzucker

70 g weißer Zucker

70 g Mehl

25 g gehackte Schokolade

30 g gehackte Walnüsse

1/2 TL Weinsteinbackpulver

1 Ei oder Eiersatz

… und gebt 60 g geschmolzene Butter oder Margarine hinzu.

Dann verrührt ihr alles zu einem glatten Teig und gebt ihn in eine kleine und flache ausgefettete Backform. Im Ofen bei 175 Grad ca. 35 Minuten backen.

Viel Spaß beim Backen und Essen!

[Matthew]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Von |Dezember 19th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

18. Türchen: Fingerhood und Ideen für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke

Kennt ihr Fingerhood? Das ist ein Kreativmarkt im E-Werk, der zwei Mal im Jahr (nämlich auch heute an Nikolaus!) veranstaltet wird. Hier findet ihr Do-It-Yourself-Produkte aus allen Bereichen, wunderschön präsentiert und in stimmungsvollem Ambiente. Wir sind mit Fairlangen auch dabei und freuen uns über euren Besuch. Von 12-18 Uhr sind die Türen geöffnet.

Passend zum Thema DIY möchte ich euch heute ein paar Ideen für selbstgemachte, nachhaltige Weihnachtsgeschenke vorstellen. Bis Weihnachten sind es ja noch zweieinhalb Woche, sodass noch ein bisschen Zeit zum Basteln und Werkeln bleibt :-)

  • Auf unzähligen Blogs finden sich viele kleine Ideen zum weihnachtlichen Basteln und Schenken. Ihr könnt zum Beispiel alte Wäscheklammern zu neuer Ehre verhelfen und sie anmalen, sodass Weihnachtsbaumschmuck entsteht. Oder ihr könntet ein Adventslicht gestalten, für das ihr die Zutaten vielleicht noch alle irgendwo in der Wohnung liegen habt.
  • Ebenso empfehlen kann ich viele der Dawanda-DoItYourself-Anleitungen, die ihr hier findet. Es gibt Anleitungen zu den Themen Nähen, Stricken, Häkeln, Rezepte, Schmuck, Werken und Basteln.
  • Vor 2 Jahren habe ich aus altem Geschirr, das nicht mehr benötigt wurde, Etageren gebastelt (ich habe nur noch 2 alte Handyfotos vom Ergebnis gefunden, aber ihr seht, wie es aussah) und zu Weihnachten verschenkt. Ich habe das Geschirr (z.B. Teller, Vasen, Tassen) aneinandergeklebt, angesprüht (im Sinne der Nachhaltigkeit und Umweltbelastung sollte man da aber nicht irgendwelche Farben kaufen) und schließlich mit Filz dekoriert.

  • Ich lasse mir gerne von Freunden und Familie alte, aber gut erhaltene Kleidung, Tischdecken, Gardinen oder Stoffe schenken und nähe dann daraus neue Dinge. Zu Weihnachten könnte man z.B. Baumschmuck nähen, Schals oder Mützen, eine Buchhülle, ein Fotoalbum beziehen, Kleidung für die Puppe oder das Lieblingskuscheltier des Kindes, …
  • Auch prima zu Weihnachten verschenken lässt sich selbstgemachtes Essen, z.B. ganz klassisch Plätzchen, aber auch selbstgemachte Pralinen mit Fairtrade-Schokolade, selbstgemachtes Pesto oder alles andere, das euch einfällt!
  • Ihr könntet neue Kerzen aus alten Kerzen herstellen, Anleitungen dazu finden sich zuhauf im Internet.
  • Dieses Weihnachten haben wir alte, weiße Teller von meiner Oma mit Porzellanfarbe bemalt und verschenken sie zusammen mit selbstgemachten Plätzchen darauf.
  • Man könnte auch eine Rezeptebuch basteln, in dem man Lieblingsrezepte weitergibt.
  • Wer noch ein bisschen mehr Zeit hat, kann auch eine eigene Krippe töpfern und verschenken.
  • Kennt ihr die Fernsehserie „Eine himmlische Familie“? Das ist eine meiner liebsten Kindheitsserien ;-) Bei „Eine himmlische Familie“ ist es üblich, dass man sich innerhalb der Familie eigene Dinge weiterverschenkt. Vielleicht schenkt die Mutter der Tochter ein Schmuckstück weiter, die Schwester schenkt dem Bruder eines ihrer liebsten Bücher, der Sohn schenkt dem Vater eine geschriebene Geschichte oder einen Ausflug. Ich finde das einen sehr schönen Gedanken – „Altes“ zu verschenken nicht als etwas Minderwertiges oder Geschenk zweiter Klasse zu sehen, sondern vielmehr als etwas besonders Wertvolles, weil man etwas verschenkt, das eine Geschichte hat und das einem selbst etwas bedeutet. So verschenkt man nicht nur einen Gegenstand, sondern auch einen Teil der eigenen Geschichte. Und darum geht es doch überhaupt an Weihnachten: Nicht um Geschenke, sondern um das Glück, ein Fest der Hoffnung miteinander zu feiern.
[Jasmin]

 

Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

    Von |Dezember 18th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

    17. Türchen: Was ist eigentlich dieser Dritte Welt Laden?

    Vielleicht fragt ihr euch, was eigentlich dieser Dritte Welt Laden ist, mit dem wir momentan auf dem Weihnachtsmarkt einen Stand haben. Julie erklärt euch heute, was den Erlanger Laden ausmacht und warum sie ihn mit so viel Liebe betreibt. Und Dritte Welt Läden tun weit mehr, als ein bisschen fair gehandelten Kaffee zu verkaufen :-)

    Der Verein Dritte Welt Laden Erlangen e. V. wurde 1981 gegründet. Getragen wird er von einem eingetragenen Verein mit 80 Mitgliedern, und von 40 aktiven ehrenamtlich tätigen MitarbeiterInnen.

    Von Anfang an war die Unterstützung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und Selbsthilfegruppen in der Dritten Welt durch den Verkauf von fair gehandelten Produkten ein wichtiger Teil der Arbeit.

    Das Ladengeschäft liegt direkt in der Erlanger Innenstadt am Neustädter Kirchenplatz 7 – im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde; er hat (leider) kein großes Schaufenster etc., deshalb wird er manchmal übersehen…

    Kaffee, Tee, Honig, Schokolade – ein Schwerpunkt im Sortiment sind fair gehandelte Lebensmittel, meistens auch aus biologischem Anbau. Rund 70% aller fair gehandelten Lebensmittel sind aus kontrolliert biologischem Anbau (umgekehrt sind wir leider noch lange nicht so weit – nur die wenigsten biologischen Lebensmittel sind auch sozial verträglich produziert!).

    Wenn ihr in den Dritte Welt Laden kommt, findet ihr aber nicht nur faire Produkte, sondern auch viele Bücher: Romane, Sachbücher, Bilderbücher, Kochbücher…

    Damit kann man sich auch mit Informationen über die Herkunftsländer und zu aktuellen Themen im Zusammenhang mit Globalisierung schlau und stark machen und mit ungewöhnlichen Reiseführern und literarischen Reisebegleitern diese Länder jenseits gängiger touristischer Klischees erkunden. In unserer Auswahl von Romanen und Erzählungen von AutorInnen aus Lateinamerika, Afrika, dem Vorderen Orient, Nordafrika und Asien stößt man auf die packenden und faszinierenden Werke von bei uns oft unbekannten Schriftstellern – und man kann an Ort und Stelle feststellen, ob einem der Stil und die Geschichte gefallen.

    Der Verkauf von Kaffee oder Tee ist schon immer nur eine Seite des Fairen Handel(n)s. Fair gehandelter Kaffee macht gerade mal drei Prozent des gesamten Kaffees in der Bundesrepublik aus, damit können Weltwirtschaftsstrukturen nicht nachhaltig verändert werden. Umso wichtiger ist es, gleichzeitig Möglichkeiten aufzuzeigen, wie wir selbst aktiv werden und uns engagieren können, um uns für eine gerechtere Welt einzusetzen.

    Deshalb findet ihr im Dritte Welt Laden auch noch mehr, nämlich Veranstaltungen, Ausstellungen, Möglichkeit zur Mitarbeit bei politischen Aktionen, Materialien für Unterricht und Bildungsaktionen und vieles andere mehr.

     

    [Julie]

     

    Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

    Von |Dezember 17th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

    16. Türchen: Weihnachtsgeschenke fairpacken

    Heute teilt Hannah ein paar Ideen zum Verpacken von Geschenken mit euch:

    Seid ihr die Müllberge unterm Tannenbaum auch leid? Hier ein paar Tipps für nachhaltige Geschenkverpackungen:

    • Das Tollste zuerst: Mein Freund hat mir diesen Eulen-Adventskalender aus 24 Recyclingpapiertüten gebastelt. Aber auch ein einzelnes Geschenk kann man prima in einer solchen Eule verpacken. Zum Verschließen eignen sich Wäscheklammern, die bei uns im Haushalt sowieso schon vorhanden waren. So gehen die Eulen beim Öffnen nicht kaputt und können weiterverwendet werden. Am Besten nehmt ihr für eure Weihnachtsgeschenke natürlich Holzklammern, auf die ihr den Namen des oder der Beschenkten schreiben könnt.
    • Furoshiki: In Japan liegt es im Trend, Geschenke kunstvoll in hübsche Baumwolltücher zu knoten. Die Tücher können beliebig weiterverwendet und –verschenkt werden. Mittlerweile gibt es die Tücher auch in Deutschland zu kaufen und das Internet bietet zahlreiche Knot-Anleitungen. Ihr könnt aber auch einfach einen Stoffrest (evtl. säumen) oder ein hübsches Niki-Tuch (Dritte-Welt-Laden) oder Stofftaschentuch verwenden.
    • Anstelle der Tücher könnt ihr natürlich auch gleich Geschenkbeutel nähen oder kaufen, die immer weiterverschenkt werden können. Im Dritte-Welt-Laden gibt es bemalte Baumwollsäckchen (2,00 €) sowie Jutebeutel (ab 3,50 €) in verschiedenen Größen.
    • Auch hübsche Geschenkschachteln können immer wieder verwendet werden. In Erlangen findet ihr z.B. bei Contigo Schachteln aus buntem Loktapapier und Boxen aus upgecycelten Pet-Flaschen.
    • Fast umsonst: Geschenkverpackungen aus Zeitungspapier, alten Landkarten oder Packpapier, die ihr z.B. mit Stempeln oder Kartoffeldruck verzieren könnt.
    • Weihnachtskarten und Kleinigkeiten könnt ihr in Briefumschlägen verpacken, die ihr selbst z.B. aus alten Kalenderblättern oder Postern herstellen könnt. Als Schablone könnt ihr einfach einen alten Briefumschlag im gewünschten Format auseinanderfalten.

    • Ihr wollt euer Geschenk ohne Klebestreifen verpacken? Macht es – kinderleicht –  wie meine Oma: Nach dem Einwickeln auf beiden Seiten des Päckchens einen Rest Papier stehen lassen, der ca. ¾ so lang ist wie das Geschenk. Die beiden Reste dann zusammenführen und einen in den anderen stecken.
    • Auch diese Technik ist ganz einfach. Wenn ihr ganz auf Kleber verzichten wollt, könnt ihr das verbleibende Ende am Schluss einfach in die Lasche stecken, die durch die beiden eingeklappten Seiten entstanden ist.
    • Weitere hübsche Techniken ohne Klebeband werden hier und hier beschrieben:
    • Für diese elegante Variante benötigt ihr am Schluss einen kleinen Klecks Kleber.
    • Ihr könnt euer Geschenk auch auf die übliche Weise einpacken, aber statt mit Klebeband mit einem klassisch überkreuz ums Päckchen gebundenen Geschenkband, Schnur, Bast oder einem Wollrest fixieren. Im Dritte-Welt-Laden gibt es Geschenkbänder aus Papier und Baumwolle und Recyclingschnur aus Textilresten. Bei Contigo findet ihr Geschenkband aus Loktapapier.

    • Wenn es doch klassisch sein soll: Im Dritte-Welt-Laden gibt es Geschenkpapier und Servietten aus Altpapier und bei Contigo Geschenkpapier und Geschenktüten aus Loktapapier.
    • Und dann: Benutztes Geschenkpapier fürs nächste Jahr aufheben: Besonders bei größeren Geschenken bleibt jede Menge unbeschädigtes Papier übrig – zumindest, wenn ihr eure Geschenke vorsichtig öffnet. Faltet das Papier zusammen, hebt es auf und packt im nächsten Jahr wieder ein Geschenk darin ein.

      Viel Spaß beim Ein- und Auspacken!

      [Hannah]

       

      Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

      Von |Dezember 16th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

      15. Türchen: Weihnachtsessen vegetarisch: Kartoffelrolle mit Pilz-Kürbis-Füllung, buntem Gemüse und Käsesoße & Rotkohl-Crostini

      Salomé hat heute ziemlich lange in der Küche, hinter der Kamera und an der Tastatur gesessen, um das neue Adventskalendertürchen zu füllen. Sie hat euch ein Rezept für ein unglaublich lecker aussehendes (und sicher auch sehr gut schmeckendes) Festessen mitgebracht. Ich bin völlig begeistert! Die Fotos beweisen, dass ein Weihnachtsmenü auch wunderbar ohne Fleisch auskommt – dann wird es auch für Gänse und Enten ein frohes Fest ;-). Im Internet findet ihr viele weitere vegetarische/vegane Gerichte (nicht nur) für die Feiertage. Ganz besonders wollen wir euch aber natürlich Salomés Rezept ans Herz legen, das sogar auch noch auf primär saisonale Zutaten zurück greift. Mhhhh…

      Heute möchten wir euch zeigen, wie ein Weihnachtsessen auch ganz ohne das obligatorische Fleisch auskommen und aus größtenteils saisonalen Zutaten gekocht werden kann.

      Als Vorspeise oder kleinen Snack gibt’s leckere Rotkohl-Crostini.

      Dafür braucht ihr folgendes:

      1/4 Kopf Rotkohl (ca. 350 g)

      Salz

      Pfeffer

      Zucker

      2–3 EL Balsamico-Essig

      5–6 EL Öl

      ein Ciabattabrot

      2–3 Lauchzwiebeln

      30 g Parmesan (Stück)

      1. Beim Rotkohl entfernt ihr den Strunk und schneidet ihn in feine Streifen. Dann knetet ihr ihn mit einer Prise Salz mal kräftig durch und lasst ihn 30 min stehen.
      2. Anschließend erhitzt ihr ihn in einem Topf für ca 10 min. Gerade so lange, dass er nicht mehr roh ist, aber auch noch ein bisschen Biss hat. Der Rotkohl wird mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und man lässt ihn nochmal ein halbes Stündchen durchziehen.
      3. Die Lauchzwiebeln schneidet ihr in Ringe und gebt sie zum Rotkohl. Das Brot wird in Scheiben geschnitten und mit etwas Öl in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun knusprig geröstet.
      4. Zu guter Letzt wird die Rotkohlmasse auf den Brotscheiben verteilt. Mit einem Gemüseschäler könnt ihr „Späne“ vom Parmesan hobeln und dekorativ auf den Crostini verteilen. Ihr könnt sie aber genauso gut weglassen, wenn ihr lieber vegan esst.

      Als Hauptgericht habe ich mich an ein Experiment gewagt. Und zwar an die Kartoffelrolle mit Pilz-Kürbis-Füllung, buntem Gemüse und Käsesoße.

      Ich gebe zu, das Rezept braucht etwas Zeit, vor allem wenn man die Ambition hat, den Kloßteig auch noch selbst zu machen. Ihr könnt den Kloßteig auf jeden Fall auch fertig kaufen, dann geht’s fixer. Außerdem hab ich festgestellt, dass das Rollen einer wirklich hübschen Rolle Übung braucht. Bei mir war das Ergebnis nicht wirklich rund, aber am Ende kommt es ja vor allem auf den Geschmack an und schmecken tut es wirklich gut.

      Hier also das Rezept:

      Zutaten für 6 Personen:

      300 g Champignons

      1 Zwiebel

      je nach Geschmack etwas Knoblauch

      je 1 Bund glatte Petersilie und Schnittlauch (TK Kräuter gehen auch)

      6 EL Öl

      200 g Kürbis (Hokkaido oder was gerade so gibt)

      Salz, Pfeffer, Zucker

      2 Eier

      1 Packung (750 g) Kloßteig „halb + halb“ (Kühlregal)

      (oder selbstgemachter Kloßteig z.B. hier

      http://www.kochbar.de/rezept/267812/Kartoffeln-Omas-Fraenkische-Kartoffelkloesse-das-Original.html)

      etwas + 40 g Mehl

      etwas + 40 g + 1 EL Butter

      350 g Karotten

      400 g Pastinaken

      2 Stangen Lauch

      4 EL Haselnusskerne

      100 g Gruyèrekäse (oder ein anderer würziger Bergkäse)

      250 g Schlagsahne

      400 ml Gemüsebrühe

      1. Für die Füllung die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Kräuter waschen und fein hacken.
      2. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, den Kürbis anbraten und etwas später Pilze und Zwiebel dazugeben. Wenn alles schön durchgebraten ist, etwas abkühlen lassen und mit Salz, Pfeffer, Kräutern, evtl. einer gepressten Knoblauchzehe und einem Ei verrühren. Der Kloßteig wird mit dem anderen Ei verknetet.
      3. Ein Geschirrtuch mit Mehl bestäuben. Das darf ruhig ein bisschen mehr sein, damit sich der Teig dann gut wieder löst. Den Teig darauf legen, mit Mehl bestäuben und zu einem Rechteck ausrollen (ihr könnt euch an den Maßen eines Backblechs orientieren oder auch gleich darauf arbeiten). Die Pilzmasse darauf verteilen, dabei an der hinteren Längsseite ein paar cm freilassen. Teig aufrollen und die entstandene Rolle entweder in ein weiteres Geschirrtuch legen und sie wie bei einem Serviettenknödel fest einwickeln und an den Enden mit Binnfaden wie eine Wurst zubinden. Oder die weniger nachhaltigere Variante: Die Rolle in Alufolie einwickeln und die Enden fest verdrehen. Spart bei der ganzen Rollerei nicht mit Mehl, dann pappts nicht so schlimm.
      4. In einem großen Topf oder Bräter Salzwasser erhitzen und die Rolle darin versenken. Für ca. 40 min bei mittlerer Hitze durchgaren lassen. Herausnehmen, Abtropfen und Abkühlen lassen.
      5. Möhren, Pastinaken und Lauch waschen, putzen, evtl. schälen und so schneiden, wie ihrs gerne mögt, z.B. Scheiben. In einer großen Pfanne alles mit etwas Öl braten bis es bissfest ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nüsse grob hacken und goldbraun rösten.
      6. Für die Soße den Käse reiben. In einem Topf eine Mehlschwitze aus 40g Butter und 40g Mehl machen, also Butter schmelzen und Mehl mit einem Schneebesen einrühren. Sahne und Gemüsebrühe unter ständigem Rühren nach und nach dazugeben, köcheln lassen bis die Soße eindickt. Käse unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
      7. Die Kartoffelrolle in fingerdicke Scheiben schneiden und mit etwas Butter oder Öl in einer Pfanne knusprig rausbraten. Mit Gemüse und Soße anrichten. Nüsse darüber streuen.

      Fertig ist ein vegetarisches Weihnachtsessen, das etwas hermacht, schmeckt und günstig im Preis ist.

      Lasst es euch schmecken!

      Übrigens, falls ihr nach diesem Menü noch Hunger auf einen richtig guten „Nachtisch“ habt, dann macht doch bei unserem Fairlangen-Gewinnspiel mit. Wir möchten dir gerne ein fair gehandeltes Weihnachtsgeschenk schenken. Voraussetzung ist, dass du es dir bei uns in Erlangen auf dem Weihnachtsmarkt (vom 16.-18.12. stehen wir da am Ehrenamtsstand) abholen kannst oder jemanden vorbeischickst. Schicke einfach eine Mail an vorschlaege

      [ät]fairlangen.org ([ät] bitte durch @ ersetzen). Der Gewinner wird ausgelost und dann benachrichtigt. Mitarbeiter von Fairlangen und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgenommen.

      [Salomé]

      Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

      Von |Dezember 15th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

      14. Türchen: Ab heute findet ihr uns auch auf dem Weihnachtsmarkt :)

      Hurra! Ab heute findet ihr uns mit Fairlangen drei Tage lang am Ehrenamtsstand auf dem Erlanger Weihnachtsmarkt. Wir haben einen Stand zusammen mit dem Dritte Welt Laden und den Leuten von der Städtepartnerschaft Erlangen – San Carlos.

      Auf dem Foto seht ihr, woran wir die letzten Wochen gearbeitet haben, damit ihr zu Weihnachten Fairlangen unter den Weihnachtsbaum holen könnt :-) Letztes Jahr waren die Backmischungen sehr schnell verkauft, es lohnt sich also, vorbeizukommen. Alles, was wir über unseren Einkaufspreis für die  Zutaten und Deko hinaus einnehmen, spenden wir an ein Projekt für Flüchtlinge in der Türkei.

      Auch die anderen Produkte am Stand können wir sehr empfehlen, ganz besonders natürlich all die leckeren Schokoladen vom Dritte Welt Laden!

      Wer also noch fair gehandelte Weihnachtsgeschenke sucht, sich selbst etwas Gutes tun will oder einfach nette Menschen treffen mag, sollte unbedingt vorbei kommen! :-) Wir freuen uns auf euch!

      [Jasmin]

      Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

      Von |Dezember 14th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

      13. Türchen: Frohe Weihnacht – auf der Flucht?!

      Was hat das Thema Flucht mit Weihnachten und mit Erlangen und mit uns zu tun? Darüber habe ich (Hannah) für das heutige Türchen nachgedacht und nachgeforscht.

      © K. A. Winter


      Wusstet ihr…

      … dass Jesus als Baby mit seinen Eltern in Ägypten als Flüchtling untertauchen musste?

      … dass in der Bibel jede Menge Geschichten von Flüchtlingen erzählt werden und es bereits im Alten Testament heißt: „Unterdrückt die Fremden nicht, die bei euch leben, sondern behandelt sie wie euresgleichen. Liebt sie wie euch selbst, denn auch ihr seid Fremde in Ägypten gewesen!“ (3. Mose 19,33-34)?

      … dass das Wort für ‚Fremder‘ oder Ausländer‘ in der Bibel gleichbedeutend mit ‚Gast‘ ist?

      … dass das Wort ‚Advent‘ auf Deutsch ‚Ankunft‘ bedeutet?

      In diesem Jahr fällt in die Zeit der Ankunft Jesu somit auch die Ankunft vieler Gäste in Erlangen. Seid ihr dabei, sie willkommen zu heißen und ihnen eine schöne Adventszeit – also Ankommenszeit – zu bereiten?

      In Erlangen und Umgebung gibt es zahlreiche Initiativen, die euch mit geflüchteten Menschen in Kontakt bringen können. In Erlangen ist vor allem EFIE aktiv, im Umland gibt es weitere Initiativen wie z.B. FLIB in Buckenhof. Was man da machen kann? Das, was einem liegt: Menschen zu Behörden begleiten, Patenschaften übernehmen und so persönliche Beziehungen aufbauen, Kinder betreuen, Freizeitaktivitäten organisieren, Fahrräder reparieren, Deutschkenntnisse vermitteln, Sachspenden sortieren, politisch aktiv werden oder gemeinsam kochen, essen, Musik machen oder kreativ sein.

      Wer Sachspenden wie Kleidung oder Haushaltsgegenstände abgeben möchte, sollte am besten mit der jeweiligen Initiative telefonisch oder per Mail in Kontakt treten und fragen, ob die Dinge gerade gebraucht werden. Die Lagerkapazitäten für Spenden sind nämlich meist gering. Ihr könnt eure Sachspenden und Hilfsangebote auch in der Datenbank www.kostenlos-zu-verschenken.de eintragen, sodass Flüchtlingsinitiativen aus der Region mit euch Kontakt aufnehmen können, wenn sie das Angebotene benötigen.

      Wenn ihr die Menschen, die hinter dem Begriff „Flüchtlinge“ stecken, einfach gerne näher kennen lernen wollt, könnt ihr das im Café Asyl tun – jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 14:00 und 18:00 in der VILLA bei Kaffee, Tee, Kuchen und Kaltgetränken. (Aktuelle Infos gibt es immer bei Facebook.)

      Oder ihr kommt am Sonntag, 20.12. auf den Marktplatz und feiert einfach mit unter dem Motto: „Advent – Ankommen in Erlangen“.

       

      [Hannah]

       

      Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

      Von |Dezember 13th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

      12. Türchen: Plastikreduziert einkaufen und leben

      Vor zwei Jahren machte mich eine Freundin durch ihre (fast) plastikfreie Lebensweise darauf aufmerksam, wie viel Plastik ich im Alltag verwendete, warum das problematisch sein könnte und wie es zu ändern ist.

      Seitdem versuche ich, meinen Plastikkonsum immer mehr zu verringern, auch wenn ich wirklich kein Held bin und unsere Plastikmülltonne noch immer gefüllt. Am Herzen liegen mir dabei vor allem zwei Punkte:

      • Plastik belastet die Umwelt. – Vielleicht kennt ihr den Film „Plastic Planet“, der sich mit der Überschwemmung der Erde mit Plastik auseinandersetzt.  Falls nicht, schaut ihn euch an :-)
      • Plastik belastet unseren Körper/unsere Gesundheit. Warum das so ist, erklärt überblickshalber z.B. Utopia hier.

      Weil mir das Thema am Herzen liegt, möchte ich heute noch einmal unsere Übersicht zum plastikreduzierten Einkaufen in Erlangen verlinken, die Produkte und Orte auflistet, die/an denen man in Erlangen ganz ohne oder mit weniger Plastik einkaufen kann.

      Darüber hinaus möchte ich euch noch ein paar kleine Alltagstipps zum Plastikreduzieren mitgeben, die sich bei uns unter anderem bewährt haben:

      • Leitungswasser trinken. Wer Leitungswasser trinkt, spart Anfahrtswege und Verpackungen für gekauftes Wasser. Falls ihr trotzdem gerne gesprudeltes Wasser trinkt, könnt ihr euch einen Wassersprudler zulegen, z.B. Sodastream – die haben Glasflaschen im Angebot oder auch BPA-freie Plastikflaschen.
      • Für unterwegs eine plastikfreie Trinkflasche zulegen. Eine Übersicht über mögliche Trinkflaschen ohne Plastik (und ohne Aluminium! Sigg-Flaschen z.B. sind innen mit Aluminium ausgekleidet, ebenso wie die meisten der bunten Kinder-Trinkflaschen) findet ihr hier. Ich benutze seit eineinhalb Jahre täglich die Klean-Kanteen-Flasche. Der Preis scheint erst einmal hoch, wenn man das jedoch mit den 0,5-l-Plastikflaschen gegenrechnet, die ich davor immer dabei hatte, relativiert sich das wieder. Außerdem sieht meine jetzige Flasche viel schicker aus und hat noch keinerlei Ermüdungserscheinungen.
      • Gläser aufheben und für alles benutzen. Wir heben Gläser (z.B. von Apfelmus, Bohnen, Mais, Rotkohl, Marmelade, …) auf und machen eigentlich alles in der Küche damit: Einfrieren (ja, das geht! Glas aber nur zu ca. 4/5 befüllen, uns ist noch kein Glas geplatzt trotz intensiver Nutzung), zum Transport für unterwegs benutzen (für Obst oder andere Snacks – alternativ kann man sich auch eine Edelstahl-Brotdose anschaffen), Nudeln, Reis, Mehl und alles andere darin aufbewahren, Sachen darin verschenken, mit auf die Arbeit nehmen, um darin das Mittagessen zu transportieren,…

      Hier ein paar Einblicke in unsere Schränke/unsere Gefriertruhe:

      (Vorratsregal, an dem sich ganz gut ablesen lässt, dass wir morgen dringendst einkaufen müssen)

      (ein Teil unseres Glasvorrats, der andere war zu unordentlich zum Fotografieren ;-))

      (eingefrorene Kürbissuppe)

      • Eine Stofftasche in der Handtasche haben und im Laden keine Plastiktüten mitnehmen.
      • Im Supermarkt das Gemüse (z.B.) Zucchini nicht in eine dieser dünnen Plastiktüten packen, sondern ohne Tüte mitnehmen (der Aufkleber vom Wiegen hält auch direkt auf dem Gemüse/Obst; bei mehreren Teilen (Äpfel) einfach eine Stofftasche mitnehmen und den Aufkleber auf einen der Äpfel kleben)

      Es ist ein Prozess, auch ich bin da nicht annähernd in allen Bereichen vorbildlich, aber jedes gesparte Plastikteil ist ein Gewinn. Also probier es einfach mal aus :-)

      Ps: Wer noch Zeit hat, kann sich ja diese Quarks-und-Co-Ausgabe zu dem Thema ansehen.

       

      [Jasmin]

       

      Ihr seid hier beim Adventskalender von Fairlangen gelandet. Jeden Tag bis Heiligabend werden wir einen neuen Artikel im Blog veröffentlichen, sodass für euch ein Adventskalender entsteht, der sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairer Handel und bewusste Lebensweise (nicht nur) in der Weihnachtszeit beschäftigt. Wir freuen uns, wenn ihr die Artikel lest und anderen davon weitererzählt! An zwei Tagen wird es im Blog auch – versteckt zwischen den Zeilen – faire Weihnachtsgeschenke zu gewinnen geben, die ihr euch dann auf dem Weihnachtsmarkt am Fairlangen-Stand kurz vor Weihnachten abholen könnt. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

      Von |Dezember 12th, 2016|Kategorien: Adventskalender|0 Kommentare

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