Idee 102: Fair gehandelter Schmuck

Goldabbau zerstört oft Umwelt und Leben. Nachhaltiger Schmuck schützt Mensch und Natur! Achte auf Fairtrade-Siegel und recycelte Edelmetalle für eine bessere Zukunft – stilvoll und fair.
„Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ – dieses Sprichwort trifft in der Schmuckindustrie den Nagel auf den Kopf. Schaut man hinter die Kulissen von billig produziertem Schmuck, sieht man die Schattenseiten der herkömmlichen Schmuckherstellung: Verheerende Arbeitsbedingungen, Umweltzerstörung durch den Edelmetallabbau und Kinderarbeit sind an der Tagesordnung.
Bei der Produktion von Gold gibt es wirklich viele Probleme. Gold findet man oft in anderen Gesteinen. Um es zu frei zu bekommen, wird zum Beispiel Quecksilber und Zyanid genutzt. Das schadet den Arbeiter*innen, die oft keine Schutzkleidung tragen. Und es vergiftet das Trinkwasser. Noch dazu wird in manchen Gebieten das Geld aus dem Goldabbau für Kriege genutzt. Es gibt aber andere Möglichkeiten! Suche in dem Heft nach den zwei Siegeln (Zeichen) die zeigen, wenn beim Goldabbau Menschen und Natur geschützt werden!
Nachhaltiger Schmuck hingegen wird unter fairen Bedingungen für Menschen und Umwelt gefertigt. Die wertvollen Rohstoffe werden schonend gewonnen oder recycelt, ausbeuterische Kinderarbeit ist verboten.
Goldlieben bietet u.a. Identitätsmetall wie z.B. finnisches Waschgold, konfliktfreie, fair gehandelte Edelsteine, ökofair recycelte Edelmetalle, Fairtrade zertifiziertes Gold zur Weiterverarbeitung in z.B. Eheringen.